Teamentwicklung | Teamcoaching in Berlin

Unsere Leistungen

Angebotsgrafik zur Teamentwicklung und zum Teamcoaching

Thordis Treiber begleitet Teams in Unternehmen über mehrere Termine. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, die sich erst im gemeinsamen Arbeitsalltag beantworten lassen.

Wenn dieselbe Entscheidung wieder auf dem Tisch liegt

Ein Team beschließt im Meeting, wer eine Aufgabe übernimmt. Zwei Wochen später liegt dieselbe Frage wieder auf dem Tisch. Alle erinnern sich an die Vereinbarung. Warum hat sie im Alltag so wenig verändert?

Vielleicht hat jemand die Verantwortung für eine Aufgabe übernommen, während die Entscheidung darüber weiter bei der Führungskraft liegt. Vielleicht braucht eine Kollegin aus einem anderen Bereich die Information früher, als das Team sie geben kann. Im Teamcoaching schauen wir mit den Beteiligten auf eine solche Situation. Oft sehen sie erst im Gespräch, an welcher Stelle ihre Erwartungen auseinandergehen.

Wie wir im Teamcoaching arbeiten

Den Auftrag klären. Was soll sich für das Team konkret ändern? Die Teamleitung wünscht sich vielleicht mehr Eigenständigkeit. Die Mitarbeitenden möchten wissen, welche ihrer Entscheidungen auch dann Bestand haben, wenn die Leitung anders entschieden hätte. Daraus ergibt sich eine Frage, an der beide Seiten arbeiten können.

Eine Situation gemeinsam untersuchen. Nehmen wir an, ein Projektteam soll einem Kunden einen Liefertermin zusagen. Wer hat die nötigen Informationen? Wer darf die Zusage geben? Wer trägt die Folgen, wenn sich der Termin verschiebt? An einem konkreten Vorgang werden Unterschiede sichtbar, die in einer allgemeinen Diskussion über „mehr Verantwortung“ leicht verborgen bleiben.

Eine Vereinbarung im Alltag erproben. Das Team legt fest, wer beim nächsten Mal entscheiden kann und wann Rücksprache sinnvoll ist. Beim folgenden Coachingtermin greift es den tatsächlichen Verlauf wieder auf. Wo hat die Entscheidung funktioniert? Wo musste jemand eingreifen? Aus dieser Erfahrung entsteht die nächste Vereinbarung.

Typische Anlässe für ein Teamcoaching

  • Nach einem Führungswechsel sind neue Zuständigkeiten vereinbart, doch wichtige Fragen landen weiterhin bei der früheren Leitung.

  • Ein Team ist gewachsen. Entscheidungen, die früher auf Zuruf möglich waren, bleiben jetzt zwischen mehreren Beteiligten liegen.

  • Im Führungsteam stimmen alle einer Priorität zu. Zurück in ihren Bereichen setzen sie unterschiedliche Prioritäten durch.

  • Nach einem Workshop zur Teamentwicklung zeigt sich erst in der Umsetzung, welche Vereinbarungen weitere Begleitung brauchen.

Was Sie von einem Teamcoaching erwarten können

Das Team gewinnt Klarheit darüber, welche Entscheidungen es selbst treffen kann, wo es auf andere angewiesen ist und wie es Unstimmigkeiten früh anspricht. Woran ein Fortschritt erkennbar wäre, lässt sich am eigenen Anlass festmachen. Im Beispiel mit dem Liefertermin wäre das schon sehr konkret: Die zuständige Person kann dem Kunden beim nächsten Mal eine verlässliche Antwort geben, und alle Beteiligten wissen, wann sie einbezogen werden müssen.

Ihr Teamcoach in Berlin

Ihre Ansprechpartnerin für Teamcoaching in Berlin ist Thordis Treiber. Sie ist Mitbegründerin von New Mittelstand. Bei TREIBER GROSSMANN gilt ihr besonderes Interesse komplexen Entscheidungssituationen. Im Coaching richtet sich der Blick deshalb auch auf die Bedingungen, unter denen ein Team arbeitet. Manche Fragen kann es selbst klären. Für andere braucht es eine Entscheidung der Geschäftsführung.

Auftragsklärung für ein wirksames Teamcoaching

Die Dauer des Coachings richtet sich nach der Aufgabe und den Möglichkeiten des Teams. In der Auftragsklärung besprechen wir, welche Teammitglieder beteiligt sind, in welchem Abstand das Team zusammenkommen kann und wer für Entscheidungen erreichbar sein muss. Für ein Team, das regelmäßig über zwei Standorte hinweg zusammenarbeiten muss, kann ein anderer Rhythmus sinnvoll sein als für ein neu gebildetes Führungsteam. Der Zeitraum zwischen den Terminen sollte lang genug sein, damit die gemeinsam getroffene Vereinbarung in einer echten Situation erprobt werden kann.

Was macht der Coach während des Teamcoachings?

Der Coach achtet darauf, wie die Teammitglieder zusammenarbeiten und an welchen Stellen eine Verständigung abbricht. Wenn eine Führungskraft auf eine Rückfrage sofort selbst die Lösung vorgibt, kann dies dem Team kurzfristig helfen. Gleichzeitig erfahren die Beteiligten wenig darüber, was sie selbst hätten entscheiden können. Ein externer Coach kann eine solche Interaktion ansprechen und das Team einladen, eine andere Arbeitsweise zu versuchen. Ob dieser Impuls wirksam ist, zeigt das Feedback der Beteiligten und ihr nächster gemeinsamer Versuch.

Wer sollte am Teamcoaching teilnehmen?

Für die Zusammenarbeit im Team sind die Menschen wichtig, die an den konkreten Aufgaben beteiligt sind. Eine Person aus einer anderen Abteilung kann für eine einzelne Schnittstelle hinzukommen. Bei der Auftragsklärung besprechen wir auch, welche Fragen intern entschieden werden können und wo es eine Rückmeldung von der Führungsebene braucht. Das schafft ein gemeinsames Verständnis der Rahmenbedingungen und hilft, Erwartungen an den Coach realistisch zu halten.

Wann passt ein Workshop oder eine Konfliktmoderation besser?

Ein Workshop bietet einen konzentrierten Rahmen, wenn ein Team eine Arbeitsfrage gemeinsam an einem Termin klären möchte. Ein Teamcoaching begleitet die Umsetzung über weitere Situationen hinweg. Wenn ein Konflikt so viel Raum einnimmt, dass die Teammitglieder kaum noch miteinander sprechen können, kann eine gezielt moderierte Konfliktklärung den ersten Schritt ermöglichen. Was aktuell hilft, hängt davon ab, ob das Team bereits konstruktiv an einem gemeinsamen Ziel zusammenarbeiten kann. Teambuilding kann den Zusammenhalt stärken. Ein wiederkehrender Konflikt über Entscheidungsrechte braucht darüber hinaus die Klärung, wer diese Rechte tatsächlich vergeben kann.

Wie wird der Fortschritt im Team sichtbar?

Eine einfache Evaluation beginnt bei der Frage, welche Veränderung die Teammitglieder im Alltag beobachten möchten. Sie können nach einem Meeting beispielsweise festhalten, welche Entscheidung sie gemeinsam getroffen haben und ob sie später erneut geöffnet wurde. Der Teamcoach kann beim Folgetermin nachfragen, wie die Beteiligten zusammenarbeiten konnten und was sie an ihrer Vereinbarung anpassen wollen. Auf diese Weise lassen sich Stärken benennen und auch kleine Fortschritte nachvollziehen.

Methoden des Teamcoachings und ihre Wirkung im Alltag

Wie wir eine Situation untersuchen, hängt von der Teamdynamik ab. Zwei Teammitglieder können denselben Vorgang aus einer völlig anderen Sichtweise schildern. Eine Kollegin erlebt eine Nachfrage als Kontrolle, der Kollege versteht sie als fachliche Hilfe. Im geschützten Gespräch lässt sich diese Spannung an einer konkreten Interaktion aufzeigen. Der Coach kann fragen, welche Information jeweils gefehlt hat. So entsteht die Möglichkeit, sich gegenseitig konstruktiv Feedback zu geben, bevor aus dem Missverständnis ein wiederkehrender Konflikt wird.

Welche Verantwortung bleibt beim Team?

Ein Coach unterstützt die Verständigung zwischen den Teammitgliedern. Die Gruppe entscheidet selbst, welche Vereinbarung sie gemeinsam ausprobieren möchte. Eine Einzelperson kann ihre eigene Reaktion beeinflussen, für eine kollektiv getragene Regel braucht es die anderen. Diese Unterscheidung hilft, die Arbeitsatmosphäre zu schützen. Sie macht auch sichtbar, wo das Team über eigenes Potenzial verfügt und wo eine Erwartung außerhalb seiner Zuständigkeit liegt.

Wie kann Teamcoaching nachhaltig wirken?

Ein Team kann ein Gespräch als hilfreich erleben und doch im nächsten Meeting in seine gewohnte Arbeitsweise zurückfallen. Entscheidend ist die Probe unter realen Bedingungen. Eine kleine Änderung ist oft besonders effektiv, wenn sie leicht zu beobachten ist. Beispielsweise fasst jedes Teammitglied am Ende einer Besprechung die Entscheidung zusammen, für die es Verantwortung übernimmt. Danach lässt sich prüfen, ob diese Klarheit auch an einem hektischen Arbeitstag trägt. So kann das Team Veränderungen sichern, anstatt lediglich den Aufwand für Meetings zu steigern.

Wann braucht es Einzelcoaching oder andere Unterstützung?

Mitunter ist die Frage einer Führungskraft persönlich, während die übrigen Teammitglieder einen anderen Auftrag sehen. Ein Einzelcoaching kann dann den passenden Rahmen bieten. Auch wenn mehrere Coaches an einem Veränderungsprozess beteiligt sind, sollten Auftrag und Rollen transparent bleiben. Professionelle Begleitung bedeutet hier, mit den Beteiligten zu klären, welche Fragen sie im Team bearbeiten wollen und was vertraulich bei der Einzelperson bleibt.

Welche Rolle spielt die Teamentwicklung während einer Veränderung?

Wachstum, neue Zuständigkeiten oder ein Wechsel auf Führungsebene stellen die bisherige Zusammenarbeit auf die Probe. In solchen Veränderungsprozessen kann ein Team-Coaching helfen, klare Erwartungen zu formulieren und die Zusammenarbeit flexibel an neue Bedingungen anzupassen. Ziel ist ein gemeinsames Verständnis dessen, was erfolgreiche Zusammenarbeit in dieser konkreten Situation ausmacht. Die Beteiligten können selbst beurteilen, ob der Prozess ihre Stärken tatsächlich besser zur Geltung bringt.

Was bleibt im Team, was erfährt die auftraggebende Person?

Wenn die Personalabteilung das Coaching beauftragt, sollte sie mit den Teammitgliedern vor Beginn klären, welche Rückmeldung sie braucht. In einem geschützten Rahmen können unterschiedliche Sichtweisen zur Sprache kommen. Die Auftraggeber benötigen für ihre eigene Verantwortung meist Klarheit über Ziele, Fortschritte und offene Rahmenbedingungen. Welche dieser Informationen zurückgemeldet werden, vereinbaren die Beteiligten miteinander. Das hilft sicherzustellen, dass persönliche Beiträge einzelner Teammitglieder mit der nötigen Sorgfalt behandelt werden.

Wie lassen sich Potenziale eines Teams einschätzen?

Manche Teams sind hoch motiviert und brauchen lediglich eine bessere Abstimmung. Andere haben nach mehreren Veränderungsprozessen wenig Vertrauen in neue Impulse. In beiden Fällen zählt, was die Beteiligten konkret erleben. Bei einer Rückschau kann das Team zunächst benennen, welche Zusammenarbeit schon gelingt. Wer stärkt in schwierigen Situationen die Arbeitsatmosphäre? Wer bringt eine andere Sichtweise ein? Welche Informationen müssen zwischen Teammitgliedern besser fließen? Daraus können gemeinsame Ziele entstehen, die zum tatsächlichen Handlungsspielraum passen.

Wann ist ein externes Teamcoaching wirksam?

Ein neutraler Blick kann helfen, wenn die Kolleginnen und Kollegen eine wiederkehrende Interaktion jeweils nur aus ihrer eigenen Rolle erleben. Ein Teamcoach kann die Perspektiven nebeneinanderstellen und fragen, welche davon die Beteiligten in der nächsten Situation überprüfen möchten. Die Identifikation mit einer Vereinbarung wächst, wenn das Team sie selbst gestalten und später korrigieren kann. So wird aus einem theoretisch guten Vorschlag ein Vorgehen, dessen Nutzen die Beteiligten selbst beurteilen.

Lassen Sie uns sprechen

Welche Frage beschäftigt Ihr Team immer wieder, obwohl Sie sie längst besprochen haben? Schildern Sie Thordis Treiber eine konkrete Situation. Im Erstgespräch klären Sie, wer beteiligt sein sollte und ob eine Begleitung über mehrere Termine zu Ihrem Anliegen passt.

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